Osteopathie durchführende Person(en)
Osteopathie Dr. Lüders

Osteopathie

Wer führt die Osteopathie-Behandlung durch?

In unsere Praxis wird die Osteopathie von Herrn Dr. med. Rainer Lüders (Diplom Ostopath DGOM) durchgeführt. Die Behandlung findet in unseren ausgelagerten Praxisräumen in der Langenfeldstr. 5 (unweit der Stammpraxis, ca. 1 Minute Fußweg) statt. Hier wird in ruhiger Atmosphäre behandelt. Die Behandlungsplätze sind mit modernen speziellen Osteopathie Behandlungsliegen ausgestattet und eine Wärmelampe sorgt für zusätzlichen Komfort.
Weitere Infos sind auch erhältlich auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Osteopathie (DGOM):
www.dgom.info

Für welche Patienten ist diese Behandlung geeignet?

Das Anwendungsgebiet der Osteopathie ist sehr groß. Zum einen sind es Beschwerden des Bewegungssystems (Wirbelsäule und Gelenke), insbesondere wenn andere schmerztherapeutische Verfahren wie Medikamente, Chirotherapie, Krankengymnastik Spritze etc. nicht halfen bzw. aus anderen Gründen nicht zur Anwendung kommen können. Da die Osteopathie auch im Bereich von Organen behandelt kommen durchaus auch funktionelle Störungen der Organe (wie z.B. funktionelle Magen-Darmbeschwerden, funktionelle Herzbeschwerden, Schwindel, Kopfschmerz etc.) als Indikation in Frage. D.h. organische Beschwerden deren ärztliche Abklärung ohne erkennbare Ursache blieben.

Was ist eigentlich Osteopathie?

Die Osteopathie ist ein Behandlungsverfahren, welches bereits 1874 von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Still entwickelt wurde. Das Wort Osteopathie steht für Erkrankung der Knochen. Hierbei sind jedoch stellvertretend alle Gewebe des menschlichen Körpers gemeint (Muskeln, Bänder, Gefäße, Nerven sowie noch feinere Gewebestrukturen wie z.B. Fascien, die Muskeln und Organe umscheiden).

Diese Gewebe stehen in ständiger Wechselwirkung untereinander sowie mit der Umwelt. Sie reagieren auf Veränderung und versuchen somit das Gesamtsystem in einem Gleichgewicht zu halten (dies entspricht der Selbstheilungskraft unseres Körpers). Gleichgewicht bedeutet Gesundheit. Gleichgewicht im Bereich von Geweben bedeutet vor allem ausgewogene Spannungsverhältnisse. Man kann sich hierbei ein Zelt vorstellen, das an mehreren Stellen mit Seilen unter Spannung gebracht wird, damit es steht. Mit der Zeit geht jedoch durch äußere Einwirkung (Wind etc.) sowie durch innere Einwirkung (häufiges Betreten und Verlassen des Zeltes) Spannung verloren. Damit das Zelt nicht zusammenbricht muss man einige Seile neu spannen, aus anderen die Spannung eher etwas herausnehmen oder auch ggf. einmal die Zeltstangen verlagern. Der Körper ist somit ständig damit beschäftigt, einen normalen Spannungszustand aufrechtzuerhalten um uns im Gleichgewicht, also gesund zu erhalten.
Da wir in der heutigen Zeit einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt sind, ist es nur verständlich, dass es dem Körper nicht immer gelingt, das Gleichgewicht zu erhalten. Nehmen die Streß-Faktoren überhand, sei es durch psychische (Familie/Partnerschaft etc.), soziale (Ausbildung/Beruf etc.) oder physische (Unfall/Haltung/Umwelt/ Bewegungsmangel etc.) Belastungsfaktoren und reichen gleichzeitig die Selbstheilungskräfte nicht aus, so kann es zur Störung des Gleichgewichtes und somit zu Krankheit kommen.

Wie kann man sich die Behandlung vorstellen?

Vorerst findet eine genaue schulmedizinische Bestandsaufnahme des Patienten statt mit Bewertung der vorliegenden Befunde und einer allgemeinen neuroorthopädischen Untersuchung. Mit seinen geschulten Händen versucht der osteopathisch arbeitende Arzt dann die Ursache bzw. den Ausgangspunkt der Störung im Gewebe zu finden. Hierbei wird vor allem der Spannungszustand vom Gewebe sowie dessen Mobilität (Beweglichkeit) ertastet. Im nächsten Schritt wird mit verschiedenen Techniken versucht, das verlorengegangene Gleichgewicht durch Ausgleich der Spannungsverhältnisse wieder herzustellen. Hierbei wird nicht ausschließlich am Beschwerdeort Hand angelegt, sondern teilweise an weit entfernten Körperregionen (erinnere Beispiel Zelt). Die Osteopathie ist somit eine Therapie die ausschließlich mit den Händen durchgeführt wird. Sie wird sehr behutsam und sanft durchgeführt und ist keineswegs schmerzhaft.
Das oberste Ziel ist es, den Patienten wieder in die Lage zu versetzen, dass seine Selbsheilungskräfte es wieder von alleine schaffen, das Gleichgewicht zu erhalten. Hierbei ist es ebenfalls wichtig, dass der Patient sich mit seinen aktuellen Lebensbedingungen auseinandersetzt, um mögliche entscheidende Stressfaktoren zu erkennen und Veränderungen herbeiführen zu können.
Osteopathen sind der Meinung, dass eine langfristige Veränderung im Gewebe nur erreicht werden kann, wenn man dem Gewebe genügend Zeit gibt, adäquat auf den Heilreiz zu reagieren. Mit einer Behandlungsdauer von 30 Minuten (in schwierigen Fällen oder bei der ersten Sitzung auch durchaus 45-60 Minuten) gibt man dem Gewebe eine maximale Chance, noch während der Behandlung oder in den anschließenden Tagen den Weg zurück in das verlorene Gleichgewicht zu finden. Anfangs sollte die Behandlung einmal wöchentlich, später einmal im Monat erfolgen. Die Anzahl der Behandlungen richtet sich nach dem Heilungsverlauf.
Eine optimale Ergänzung zur Osteopathie bietet die Atlastherapie nach Arlen sowie die Akupunktur. Diese drei Behandlungsverfahren können in einer Sitzung kombiniert werden und somit den Therapieerfolg sehr günstig beeinflussen. Alle drei Verfahren sind natürliche Heilverfahren. Sie Belasten den Körper nicht zusätzlich und können gerade in Kombination verborgene Energiereserven des Körpers freisetzen.

In der Osteopathie unterscheidet man eine Vielzahl von Behandlungstechniken. Es ist vergleichbar mit einem Handwerker, der etwas zu reparieren hat und hierfür seinen Werkzeugkoffer mitbringt. Der Werkzeugkoffer des Osteopathen beinhaltet einen Vielzahl von verschiedenen Techniken (Werkzeugen), welche je nach Bedarf zum Einsatz kommen.

Es gibt Myofasciale Techniken, die sich vorwiegend mit dem Spannungszustand von Fascien und Muskeln befassen. Craniosacrale Techniken bearbeiten mehr die Achse Schädel und Kreuzbein und beschäftigen sich mit den Schwingungen, die der Puls des Gehirnwassers auf die Körpergewebe überträgt. Weiterhin gibt es Viscerale Techniken, die Störungen innerer Organe (auch ein Organ besteht aus Gewebe) behandeln. So genannte Muskelenergietechniken versuchen, über die aktive Anspannung verschiedener Muskeln Gelenkfunktionsstörungen u. a. auch von Wirbelgelenken aufzuheben. Die Methoden Functional und Counterstraintechnik versuchen, Spannungen durch verschiedene Positionierungen in spannungsfreier und schmerzfreier Stellungen der betroffenen Regionen zu beheben.
Grundsätzlich ist jedes Gewebe behandlungsfähig. Somit ergibt sich ein breites Spektrum für die Anwendung der Osteopathie. Vorwiegend im Bereich der Schmerzen des Bewegungsapparates eingesetzt, kommt es jedoch auch bei Störungen innerer Organe zur Anwendung, bei denen die schulmedizinischen Untersuchungen keinen krankhaften Befund erheben konnten.

Was kostet eine Behandlung und wer trägt die Kosten?

Die Behandlung wird nach den üblichen Sätzen der GOÄ abgerechnet und von allen Privatkassen übernommen.

Mittlerweile übernehmen zunehmend auch gesetzliche Krankenkassen ganz oder teilweise die Kosten. Bittte erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Krankenkasse

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