Behandlung durchführende Person(en)
GODO® Gangschulung Dr. Lüders

GODO®

Die (R)Evolution des Gehens oder die etwas andere Gangschule

Warum Godo®?

Wenn Sie seit längerem unter Schmerzen des Bewegungssystems leiden und das Gefühl haben es müsse endlich was passieren, dann könnte diese Information für Sie von großer Wichtigkeit sein.
Die Zen Buddhisten sagen: „der Flügelschlag eines Schmetterlings in China kann ein Erdbeben in Europa auslösen“.  Sie wollen damit zum Ausdruck bringen, dass kleine Veränderungen durchaus große Wirkungen haben können. Genau davon wird im Folgenden die Rede sein. Wir wollen Ihnen zeigen, wie sie mit einer minimalen Veränderung großes für Ihre Gesundheit und gegen Ihre Beschwerden erreichen können und das auch noch zum „Nulltarif“.
Die Veränderung, um die es hier geht, ist der Gang.

Was ist Godo®?

Bislang herrscht die Lehrmeinung vor, dass man beim Gehen mit der Ferse auftritt und über den Vorfuß abrollt, so wie fast alle Menschen laufen. Wenn sie einmal barfuß mit diesem Fersengang laufen und dabei die Finger in die Ohren stecken, dann können sie spüren, wie dieser Fersenaufprall zu einer massiven Erschütterung, die bis in den Kopf hoch spürbar ist, führt. Mit jedem Schritt kommt es zu einem Stoß von ca. 50 kg ungebremst in ihren Körper. Das über den Tag verteilt ergibt einen Stress für Ihren Körper, der verständlicherweise seine Spuren hinterlässt und Ihre Gelenke und die Wirbelsäule Schädigen kann.
Nun mehren sich die Hinweise, dass der Mensch genetisch eigentlich als Sohlengänger angelegt ist, also so wie auch die meisten Tiere über den Vorfuß laufen sollte. Betrachtet man sich unseren Gang z. B.  beim Rückwärtslaufen, Seitwärtslaufen, Treppe hoch und runter gehen sowie in vielen Sportarten, werden Sie feststellen, dass hierbei ohnehin bereits über den Vorfuß gelaufen wird. Mehr und mehr hält diese Laufform bereits im Sport Einzug, da die Erfahrungen zeigen, das er ökonomischer, also Kraft sparender ist und das Bewegungssystem schont.

Welche Vorteile bringt mir Godo®?

Weitere Vorteile: Bei dieser Gangart werden die Fußmuskeln besser aktiviert und es kommt somit seltener zu statischen Problemen wie Senk-Spreizfuß, Hallux valgus oder Knickfuß mit all ihren Folgen. Durch die Streckung des Fußes beim Aufsetzen des Vorfußes wird die Wadenmuskulatur aktiviert wodurch das venöse Blut aus den Beinen gepumpt wird und somit denkbar Krampfaderleiden verhindern hilft. Auf die schonende Wirkung für Gelenke und die Wirbelsäule wurde oben schon hingewiesen. Bedenkt man nun, dass im Vorfuß die Fußreflexzonen für Herz und Lunge sitzen, die bei jedem Schritt „massiert“ werden, so konnten auch hier regulierende Effekte auf diese Organe beobachtet werden bis hin zu Stimmungsaufhellenden Wirkungen. Nicht ohne Grund nannte der Urvater und größte Verfechter dieser neuen Gangkultur Dr. Peter Greb diesen Gang „Happy Godo® – Mit dem Herzen gehen“.

Gibt es etwas zu beachten?

Bevor es nun los geht, sollten Sie einige Dinge beachten. Zu aller erst sollten Sie mit Ihrem Arzt klären, ob bei Ihnen nicht etwas gegen diese Gangumstellung spricht, was jedoch selten der Fall ist. Außerdem sollten Sie sich langsam an diesen Gang gewöhnen, denn Ihr Muskelsystem wird, wie bei einer neuen Sportart, anders beansprucht und muss sich erst einmal daran gewöhnen, um Muskelkater und Erstverschlimmerungen zu vermeiden. Beginnen Sie mit bewusstem rückwärts laufen um ein Gefühl für den Vorfußgang (also das Aufsetzen mit dem Vorfuß und das Abrollen nach hinter über die Ferse) zu bekommen. Dann das Gehen oder Marschieren auf der Stelle, auch mit Gegenschwingen der Arme, um die Oberkörperbewegung für dieses Bewegungsmuster mit zu trainieren. Wenn Sie sich sicher fühlen, dann machen Sie langsam und bewusst im Vorwärtsgang weiter. Am einfachsten wird dieses barfuß oder in Strümpfen möglich sein, da die meisten Schuhe (Prothesen, die einem gesunden Fuß oft eher schaden als helfen können) einen bei dieser Gangart behindern. Das ist auch der Grund, warum es auf dem Markt zunehmend sogenannte „Barfußschuhe“ gibt, mit denen der Vorfußgang problemlos durchführbar ist (Five-Fingers, Vibram, Nike Barfuß, Leguanos etc.).

Was ist nun zu tun?

Doch jede Umstellung birgt die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen und man „Nebenwirkungen“, „Komplikationen“ und „Kontraindikationen“ nicht beachtet und übersieht. Um sie in der Umstellung auf den Vorfußgang zu begleiten, bietet in unserer Praxis Dr. Lüders Seminare an, in denen Sie noch weitere wertvolle Informationen rund um den Vorfußgang und das barfuß Laufen erhalten und zahlreiche Übungen zur Körperwahrnehmung, die Ihnen den Einstieg erleichtern sollen, erlernen können. Dr. Lüders ist ausgebildeter Godopäde.

Hinweis für Sportler

Über die positiven Effekte des Laufens über den Ballen bei Sportlern wurde schon viel geforscht und berichtet (z. B. Liebermann Studie). Dennoch gibt es gerade bei Sportlern, die auf den Vorfußlauf umstellen nicht selten Probleme. Das liegt zum einen daran, dass beim sportlichen Laufen unweit höhere Kräfte auf die Strukturen des Körpers einwirken, als beim normalen „Fußgänger“. Außerdem wird das ohnehin schon oft  nicht in der Balance befindliche Muskelsystem dabei oft über seine Grenze gebracht und dekompensiert, sprich es kommt zu Überlastungsproblemen wie z. B. einer Achillessehnenreizung. Daher sollte gerade beim Sportler in dieser Umstellungsphase eine sportmedizinische Begleitung, mit einer genauen Analyse des muskuloskelettalen Systems, ggf. mit vorheriger Ganganalyse, stattfinden, um böse Überraschungen zu vermeiden. Gerne vereinbaren wir für sie in unserer Praxis einen Termin bei einem unserer Spezialisten.

Aktuelles Kursangebot:

„Mein Fuß“

Ihr nächster Schritt zum schmerzfriein Gehen – Eine ganzheitliche Betrachtung der Füße
Unser Ziel:
Den Fuß in seiner Funktion und Bedeutung für einen schmerzfreien Bewegungsapparat zu verstehen. Sie in die Lage zu versetzen, die volle Funktionalität Ihres Fußes hierfür wieder herstellen zu können.
Was Sie erwartet:
Die Funktionen des Fußes kennen lernen
Strategien zur Vermeidung und Behebung von Fehlfunktionen erlernen
Übungen zur Körperwahrnehmung und zum „richtigen“ Gehen (Godo)
Selbstbehandlungsprogramm der Füße erlernen (Mobilisierung, Entspannung, Kräftigung, Koordin.)
Einbindung des Gelernten in den Alltag (ein Seminarheft wird Ihnen dafür ausgehändigt)
Was sie noch wissen müssen:
Das Seminar findet am 30. November 2014 statt. Dauer von 9:00 bis 17:00 Uhr
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet über die Teilnahme.
Das Seminar findet im Rehazentrum in Wiesbaden Erbenheim statt, Berliner Straße 207
Die Seminarkosten pro Teilnehmer betragen 120 €, Fragen und Anmeldung unter 0611-503633 oder per E-Mail angesundheitsvision@gmx.de

Seminarablauf:

9:00    Begrüßung, Kurzvorstellung, Ausgabe der Seminarunterlagen
9:10    Meditatives Ankommen, Achtsamkeitsübung Füße
9:30    Der gesunde Fuß / was es braucht
10:00     Übungen zur Verbesserung der Mobilität des Fußes
11:00     Kaffeepause
11:15    Fortsetzung Übungen zur Mobilität des Fußes
11:45    Der kranke Fuß / Inspektion der Füße / Fragen
12:45    Mittagspause
13:15    Übungen zur Kräftigung des Fußes
14:00    Übungen zur Entspannung der Fußmuskulatur
14:45    Kaffepause
15:00    Übungen zur Verbesserung der Koordination
15:30    Vermittlung des „richtigen“ Ganges
16:15    Vermittlung des 10-Minuten Übungsprogrammes
16:45    Abschlussbesprechuung
17:00     Ende

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